*** SPD Bretzenheim / Nahe ***

Verkehrssituation Ochsenbrücke / Kohlenweg

Stadtverband

Carsten Pörksen, MdL
Fraktionsvorsitzender Carsten Pörksen MdL

Nachdem die Entscheidung über die Verwirklichung der Ost-West-Trasse durch die Abstimmung der Bevölkerung getroffen worden ist und diese damit zu den Akten gelegt werden kann, müssen die Überlegungen und Planungen über eine Verbesserung der Verkehrssituation der Ochsenbrücke und dem Kohlenweg auf den Weg gebracht werden. Diese Forderung haben wir bereits zu einem Zeitpunkt aufgestellt, als die Entscheidung noch nicht getroffen war, da eine Änderung der Verkehrssituation ohne Rücksicht auf die völlig überdimensionierte Planung der Ost-West-Trasse erforderlich ist.

Vor der Beauftragung einer Planung müssen wir uns im Stadtrat und den zuständigen Ausschüssen auf Grundzüge einigen, die Ziel der Planung sein sollen. Ein Ausbau des Kohlenwegs auf dem jetzigen Höhenniveau ist zwingend, wenn die Ringstraße zumindest teilweise entlastet werden soll. Völlige Verkehrsfreiheit außer der Zufahrt zum Krankenhaus halten wir nicht für sinnvoll aber auch nicht machbar, zumal in wenigen Wochen ein Kreisverkehr am Ende der Ringstraße / Kreuzung Alzeyer Straße gebaut werden soll. Eine umsetzbare Planung des Kohlenwegs ohne der Ost-West-Trasse gibt es bereits; diese war zwar als vorläufige Lösung gedacht, sie kann aber als Grundlage für eine endgültige Planung herangezogen werden. Wichtige Fragen wie die Anbindung an die Rheingrafenstraße und die Einbeziehung in den Knotenpunkt Ochsenbrücke werde nicht leicht zu lösen sein, wir müssen sie aber lösen.

Nicht in Betracht kommt für uns die Riesenplanung Kreisel auf der Fläche der Ochsenbrücke und eine Tiefstraße Kohlenweg / Bosenheimer Straße, die Lösung würde einen nicht akzeptablen Eingriff in das Stadtbild bedeuten und ist nicht zu bezahlen.

Deshalb scheint uns nur eine ampelgesteuerte Verkehrsregelung nach Erneuerung des Brückenbaus wie bisher sinnvoll zu sein, wobei eine Einbeziehung des Kohlewegs und der Mannheimer Straße erforderlich ist. Wie dies aussehen könnte, ist von den Verkehrsplanern aufzuzeigen. Eine Einbeziehung des Landesbetriebs Mobilität ist dabei unerlässlich, zumal eine Umsetzung der Planung durch diesen Betrieb erfolgen muss.

Die Verkehrssituation insgesamt aber auch die Planungen für die Ringstraße machen es erforderlich, die Planung baldmöglichst in Angriff zu nehmen.

Deshalb beantragen wir, diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung zu setzen, damit nach einer entsprechenden Vorweisung der Planungsausschuss sich mit der Angelegenheit befasst.

 
 

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